Mit dem Z-ex, Maiszünsler, Fusarium & Fuchsschwanz gezielt, effizient und nachhaltig bekämpfen.
Der Z-ex Kreiselschläger zerschlägt Mais- und Getreidestoppeln bis in den Wurzelbereich und öffnet die Stängel vollständig. Dadurch reduziert der Z-ex Schädlinge im Mais, verringert Fusarium im Weizen und hilft, bei der Reduzierung des Fuchsschwanzbestands.

Der Z-ex ist ein Kreiselschläger zur intensiven Bearbeitung von Mais-, Getreide- und Rapsstoppeln. Die Maschine zerschlägt die Stängel im unteren Bereich bis zur Wurzel und öffnet die Wasser- und Regenwurmkapillare, sodass Wasser zur Keimung aus der Tiefe aufsteigen kann, vermischt Pflanzenreste mit Boden und fördert dadurch eine schnelle Pflanzenrotte. Durch das Aufspleißen werden Maiszünsler-Larven, Fusarium-Pilze und andere Schädlinge gezielt über die Stoppelbearbeitung bekämpft und vom Regenwurm vertilgt. So werden Erntemenge und Erntequalität in der Folgekultur gezielt abgesichert.
Der Z-ex reduziert den Druck gleich an drei Stellen: Maiszünsler, Fusarium-/DON-Risiko und Unkrautdruck wie Fuchsschwanz.

Der Maiszünsler überwintert als Larve in den Maisstoppeln, davon ca. 5% unterhalb des 1. Halmknotens.
Wer hier nicht konsequent arbeitet, baut sich jedes Jahr neuen Schädlingsdruck auf.
Der Z-ex zerschlägt die Stoppeln bis zum untersten Internodium und nimmt dem Zünsler sein Winterquartier und hat dadurch den besten Wirkungsgrad in der Zünslerbekämpfung laut KTBL.

Schädlingspilze nutzen Mais- und Getreidereste als Wirtspflanzen in der Fruchtfolge.
Die Folge: höhere DON-Werte und Qualitätsprobleme in der Erntefrucht.
Durch das Aufspleißen der Stoppel, hilft der Z-ex, dem Regenwurm die Infektionsketten zu unterbrechen und die Pilzbelastung zu senken.

Bei der Getreide- und Rapsstoppelbearbeitung sorgt der Z-ex für einen flachen Verteilungshorizont von Spreu, Samen und Erde, ohne sie zu vergraben.
Das unterstützt den gleichmäßigen Auflauf von der Ausfallsaat.
Dadurch wird eine langwierige Keimruhe vermieden und die Basis für eine wirksame mechanische oder chemische Regulierung geschaffen.
Seit 2010 wurde der Z-ex als Praxislösung für wiederkehrende Probleme mit Maiszünsler, Fusarium und Unkrautdruck mit Unterstützung und Förderung von Biogasanlagenbetreibern und Pflanzenbauberatern entwickelt.
2017 folgte wissenschaftliches Interesse mit einem genehmigten Forschungsansatz. Heute wird die Maschine in Betrieben eingesetzt, die ihre Erntequalität gezielt über eine flache, effektive und nachhaltige Stoppelbearbeitung steuern wollen.
Der Anspruch ist immer gleich: Eine Maschine, die sich anpasst. Bei Bodenunebenheiten, bei verschiedenen Stoppelarten, bei unterschiedlichen Einsatzzielen und dabei eine hohe Steintoleranz aufweist. Deshalb bleibt die Maschine auch unter extremen Bedingungen stabil und einsatzfähig.

Der Z-ex ist ein Kreiselschläger mit einer 12 mm starken Stahlwanne. Unterhalb sind die Werkzeuge über nichtbiegesteife Ketten mit den Werkzeugträgern verbunden. Durch die Fliehkraft bilden Werkzeug und Ketten bei hoher Drehzahl einen rechten Winkel mit der Werkzeugwelle. Trifft das Werkzeug auf einen Widerstand, kann es ausweichen — die Widerstandskräfte werden nicht in die Maschine geleitet.
Die Tiefenführung erfolgt durch die Tandemführung: hinten die Doppeltasträder, vorn das hydraulisch einstellbare Heckhubwerk. Auf ca. 2 cm Arbeitstiefe eingestellt zerschlägt die Maschine die Restkrume, öffnet Wasser- und Regenwurmkapillaren und bildet eine Mulchschicht.
Ob Sonnenblumen, Zwischenfrucht, Raps oder Getreide: Mit einer konsequenten Bearbeitung von Stoppeln und Beständen lässt sich der Druck durch Pilze, Insekten und Unkraut spürbar senken. Der Z-ex setzt genau an diesen kritischen Stellen an – für saubere Flächen, weniger Problemaufbau und mehr Sicherheit in der Folgekultur.

Beim Bearbeiten der Maisstoppeln zerschlägt der Z-ex gezielt das unterste Internodium und den ersten Halmknoten des Maisstängels, damit die Maiszünslerlarve ihr Winterquartier verliert. Zugleich werden pilzbefallene Stängel aufgespleißt, sodass Regenwürmer sie ins Erdinnere ziehen und dort Schadpilze samt Stängelresten vertilgen. So sinkt der Befallsdruck für die Folgekultur spürbar.

Die richtige Getreidestoppelbearbeitung ist entscheidend, ob Unkrautdruck sinkt oder sich festsetzt. Der Z-ex arbeitet ultraflach, öffnet Wasser- und Regenwurmkapillaren, bringt die Ausfallsaat gezielt zum keimen und beschleunigt die Rotte von Stroh und Reststoppeln.
So reduzieren Sie den Samenvorrat und Pilzrisiken im Boden.

Altes oder niedergetrampeltes Gras wird angesaugt, abgeschlagen und aufgespleißt – ähnlich wie beim Kreiselheuer wird Material horizontal verteilt. So kommt es zu schneller Rotte; selbst Wildschweinschäden lassen sich wieder saatfertig herrichten.

Beim Schlägeln von Rapsstoppeln werden Spreu, Samen und Erde flach vermischt, so dass Ausfallraps, Fuchsschwanz und Unkrautsamen auflaufen.

Eine früh gesäte Zwischenfrucht kann verhindern, dass sich Ungräser wie Ackerfuchsschwanz oder Welsches Weidelgras zum Frühjahr hin zu üppig entwickeln. Mit dem Z-ex kann bei passenden Bedingungen eine „Schattensaat“ direkt nach der Ernte unterstützt werden.

Sonnenblumenstängel sind lang, zäh und über tellerartige Wurzeln fest im Boden. Wenn Stängel nicht gebrochen werden, verstopfen sie Geräte oder werden nur eingedrückt. Hier geht es um das konsequente Zerschlagen der Erntereste.
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